Im Zentrum dieser Erfahrung steht der Ankleideraum: eine offene Bühne, auf der etablierte Routinen und entwickelte Vorlieben eine klare persönliche Identität formen. Grundlegend für den Akt des Ankleidens ist der Prozess des Faltens und Entfaltens, das vollständige Betrachten des Kleidungsstücks und dessen anschließende Rückführung in eine kompakte, skulpturale Form. Um diesen rituellen Akt zu verstärken, werden Kunstwerke und Objekte aus The Semiotics of Dressing in direkten Dialog mit archetypischen Stücken der Kollektion Marni, a Prologue gesetzt, die die verschiedenen aufeinanderfolgenden Faltstadien zeigen.